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Grundsteuer

Eigentümer von Immobilien müssen die Grundsteuer-Erklärung zwischen dem 1. Juli und 31. Oktober 2022 elektronisch an die zuständige Finanzbehörde über die Online-Plattform ELSTER übermittelt haben. Sofern diese bislang nicht für die Einreichung der Steuererklärung genutzt wurde, müssen für Registrierung etwa 10 Werktage einkalkuliert werden.

Sofern es sich um eine Erklärung Eigentumswohnungen, Ein- oder Zweifamilienhäuser oder unbebaute Grundstücke handelt, können Eigentümer über den deutlich einfacher gestalteten Online-Service "Grundsteuererklärung für Privateigentum" auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums die Erklärung abgeben. Für die Anmeldung ist die Angabe der persönlichen Steuer-ID sowie der Grundsteuernummer notwendig.

Um die Daten einreichen zu können, muss zunächst ein Code beim Finanzamt beantragt werden, welcher daraufhin per Post zugestellt wird.

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Heiße Temperaturen - was ist am Arbeitsplatz zu beachten

Sommerperioden mit extremen Temperaturen sind hierzulande längst keine Seltenheit mehr. Verspricht das Freibad während der Freizeit eine Erfrischung im kühlen Nass, haben Arbeitgeber hierzulande unter der sengenden Hitze zu leiden. Das Arbeitsschutzgesetz sieht in der Regel leider keinen Anspruch auf Freistellung für Mitarbeiter vor. Dennoch haben sich Arbeitgeber an gewisse Auflagen zu halten, um im wahrsten Sinne des Wortes ein akzeptables Arbeitsklima zu gewährleisten.


Dreistufiges System schafft Klarheit

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Wissenswertes zur Energiepauschale

Der Gesetzgeber hat sich dazu entschlossen, das Steuerentlastungsgesetz zu verabschieden. Kernstück dieses Entlastungsgesetzes ist die sogenannte Energiepauschale in Höhe von 300 Euro. Die Energiepauschale sollen Arbeitnehmer ab September mittels ihrer Lohnauszahlung erhalten. Doch welchen Arbeitnehmern steht die Energiepauschale genau zu?

 

Wer erhält die Energiepauschale?

Anspruch auf die Energiepauschale haben alle Arbeitnehmer, die in die Steuerklassen eins bis fünf eingeordnet werden und die sich zum Stichtag 1. September 2022

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Was sich alles im Juli 2022 für Sie ändert

Von der Rente über den Mindestlohn bis hin zur Tabaksteuer. Diese Änderungen erwarten Sie jetzt im Juli. Es gibt aber nicht nur Änderungen zu verkünden, denn eine geplante Neuerung wurde auf den Anfang des nächsten Jahres verschoben.

Die turnusmäßige Rentenanpassung fällt in diesem Juli höher aus als bisher angenommen. Die Rentner in Ostdeutschland können sich über eine Erhöhung von 6,12 Prozent freuen und in Westdeutschland über eine Erhöhung von 5,35 Prozent. Dies hat zur Folge, dass der Rentenwert Ost 98,6 Prozent des Rentenwertes West erreicht.

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9-Euro-Ticket, Heizkostenzuschuss und sinkende Spritpreise

Das 9-Euro-Ticket geht an den Start

Ab dem 1. Juni 2022 können die Menschen in Deutschland für gerade einmal 9 Euro im Monat den öffentlichen Nahverkehr nutzen.
Das Ticket soll die Bürger entlasten und berechtigt zum Fahren in Linienbussen, S- und U-Bahnen sowie Straßenbahnen. Auch für Fahrten der 2. Klasse in Regionalzügen oder Regionalexpress - Zügen kann die Fahrkarte genutzt werden. In Städten wie Berlin oder Hamburg erstreckt sich der Geltungsbereich des 9-Euro-Tickets sogar auf Fahrten mit der Fähre. Zur Fahrt in Fernverkehrszügen berechtigt das Ticket jedoch nicht.

Senkung der Spritpreise
Autofahrer haben beim Blick auf die Zapfsäulen derzeit nicht viel Grund zum Lachen. Doch ab dem 1. Juni

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Minijobgehalt wird ab dem 1. Oktober 2022 erhöht

Zum 1. Oktober 2022 soll der von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vorgelegte und vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf des Mindestlohnerhöhungsgesetzes in Kraft treten. Dieses Gesetz beinhaltet die Erhöhung des Bruttostundenlohns auf zwölf Euro. Dadurch steigt ebenfalls das Minijobgehalt von derzeit 450 Euro auf zukünftig 520 Euro monatlich.

Das wird die Ausübung eines Minijobs für viele Arbeitnehmer wohl noch attraktiver machen. Denn durch die Erhöhung des Bruttostundenlohns können Minijobber nun mehr Geld steuerfrei erwirtschaften.

Minijob Status wird durch steuerfreie Extras nicht gefährdet

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Zensus

In diesem Jahr findet in Deutschland erneut ein Zensus statt. Durch die statistische Erhebung soll festgestellt werden, wie hoch die Bevölkerungszahl in Deutschland ist, wie die Menschen wohnen und wo sie arbeiten.

Der Zensus bildet die Grundlage für zahlreiche (politische) Entscheidungen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene. Dabei fungieren die Bevölkerungs- und Wohnungszahlen als Basiswerte für zukünftige Planungen. Vorrangig kommen die Daten für die Erhebung aus den nationalen Verwaltungsregistern, sodass der größte Teil der Bevölkerung

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Für und wider eines Ehevertrags

Das Wort "Ehevertrag" hängt oft wie Blei über dem eigentlich schönsten Tag im Leben. Dabei wird vor allen Dingen Gutverdienern und materiell gut ausgestatteten Heiratswilligen zu diesem Schritt geraten, um sich im Falle einer Scheidung vom Partner möglichst ohne großen finanziellen Verlust trennen zu können. Dabei lohnt der Ehevertrag auch dann, wenn beide Partner ein reguläres Einkommen beziehen und keine großen materiellen Werte in die Ehe mitbringen.

Der Ehevertrag ist besser als sein Ruf

Es lässt sich nicht verleugnen - fast jede zweite Ehe geht in Deutschland in die Brüche. Deshalb ist es wichtig, dass schon vor der Hochzeit über das Thema Geld gesprochen wird.

Oftmals wird der Ehevertrag Superreichen oder Promis angedichtet. Bevor das Ja-Wort gegeben wird, wird genau geregelt, was im Falle eines Falles mit dem Geld und dem Vermögen passiert. Doch so emotionslos und abgeklärt der Ehevertrag auch wirken mag, so wichtig ist er. Und nicht nur dann, wenn viel Geld und materielle Dinge im Spiel sind, sondern auch bei ganz normalen Menschen, die gerne heiraten möchten.

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Neue Gesetze ab April 2022

Anhebung des Mindestlohns in der Zeitarbeit

Ab dem 1. April 2022 wird der Mindestlohn für in der Zeitarbeit beschäftigte Personen von 10,45 Euro auf 10,88 Euro angehoben. Im Gegensatz dazu steht der allgemein gültige gesetzliche Mindestlohn, welcher im kommenden Juni auf 10,45 Euro bzw. im Oktober des laufenden Jahres auf 12 Euro angehoben werden soll.

Steigende Löhne für Beamte

Vor rund einem Jahr wurde die Löhne für Beamte um 1,2 Prozent erhöht. Ab dem 1. April steigt der Lohn für alle Angestellten des Bundes abermals um exakt 1,4 Prozent.

Steuerpflichtige Corona-Prämie

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Kurzarbeitergeld

Derzeit unterstützt das Kurzarbeitergeld Millionen Menschen dabei, ihren Lebensunterhalt trotz Lohnauswahl aufgrund der andauernden Corona-Krise bewerkstelligen zu können. Allerdings kann dieser Umstand dazu führen, dass die Betroffenen im Jahr 2022 mit einer Steuernachzahlung rechnen müssen.

Die wichtigsten Änderungen für die Steuererklärung 2021

Der Grund dafür, dass Kurzarbeit eine Steuernachzahlung nach sich ziehen kann, liegt in der Tatsache begründet, dass Empfängerinnen und Empfänger indirekt und nachträglich belastet werden können. Die Leistung in Form des Kurzarbeitergeldes führt grundsätzlich zu einem erhöhten Steuersatz für das verbliebene bzw. das ohnehin zu versteuernden Einkommen. Finanz- und Steuerfachleute sprechen in diesem Zusammenhang von einem sogenannten Progressionsvorbehalt.

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Neu im März 2022

Der März bringt einige Gesetzesänderungen mit sich, über die Sie Bescheid wissen sollten. Daneben greifen auch die Vorschriften, die jedes Jahr im März relevant werden, wie beispielsweise das Verbot, Hecken und Gehölzer zu schneiden.


Stufenweise Lockerung der Corona Maßnahmen
Im März werden weitere Corona Maßnahmen stufenweise gelockert. Ab dem 4. März ist beispielsweise die 3 G - Regelung im Gastronimie und Hotelgewerbe wieder aktiv. Ab diesem Datum können nicht vollständig Geimpfte und ungeimpfte Personen unter Nachweis eines negativen Corona-Tests Gastronomie Angebote nutzen oder im Hotel übernachten.

Clubs und Diskos dürfen auch wieder öffnen, müssen jedoch die 2 G + Regelung beachten. Das bedeutet, dass Gäste entweder eine dreifache Impfung nachweisen müssen oder eine doppelte Impfung oder ein Genesenen-Status sowie ein negativer Corona-Test vorgelegt vorgelegt werden müssen.

Ab dem 4. März gilt außerdem, dass Großveranstaltungen wie Konzerte und Fussballspiele unter neuen Voraussetzungen stattfinden können.

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Abmahnung und Kündigung

Was ist eine arbeitsrechtliche Abmahnung?

 

Die Abmahnung ist in § 314 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) genannt, wird aber dort nicht näher erläutert. In der arbeitsgerichtlichen Praxis haben sich vier formale Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Abmahnung herausgebildet. Der Arbeitgeber muss das Verhalten als Vertragspflichtverletzung werten und das Fehlverhalten nach Ort, Datum und Uhrzeit konkret bezeichnen. Weiterhin hat er den Beschäftigten aufzufordern, dieses Verhalten zukünftig zu unterlassen und, wenn keine Verhaltensänderung eintritt, klarzustellen, dass ansonsten eine Kündigung ergeht.

Eine Abmahnung kann mündlich erteilt werden, erfolgt aber in der Regel schriftlich zur Beweissicherung für eine spätere gerichtliche Auseinandersetzung.

 

Welchen Zweck hat die Abmahnung?

 

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Haushaltshilfen bei privaten Haushalten

Der Bund möchte neue Anreize schaffen, um die Anstellung von Haushaltshilfen attraktiver zu gestalten. Obwohl in ungefähr 3,3 Millionen Haushalten in Deutschland eine Haushaltshilfe regelmäßig beschäftigt ist, sind nur 25 Prozent der Hilfen offiziell gemeldet. Grund dafür sei der bürokratische Aufwand sowie auch die für den privaten Arbeitgeber entstehenden Mehrkosten.

 

Doch nicht immer muss eine Haushaltshilfe auf legalem Wege teurer sein

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Gesetzliche Rentenversicherung - Anpassungen im Jahr 2022

Das neue Jahr hat begonnen und wie fast jedes Jahr bringt es einige Änderungen mit sich. In diesem Jahr trifft dies auch auf die gesetzliche Rentenversicherung zu. Welche Veränderungen sich für 2022 ergeben erfahren Sie hier.

Die Altersgrenze steigt weiter an
Seit dem Beschluss der Bundesregierung die Regelaltersgrenze bis zum Jahr 2031 schrittweise auf 67 Jahre anzuheben, erhöht sich das Eintrittsalter jedes Jahr um einen Monat. Für 2022 bedeutet dies, dass jeder der 1957 geboren wurde mit einem Alter von 65 Jahren und 11 Monaten die Regelaltersgrenze erreicht hat.
Gleichermaßen steigt auch für langjährig Versicherte das Renteneintrittsalter um einen Monat. Konkret bedeutet dies, dass jeder, der bereits seit mindestens 45 Jahren in die gesetzliche

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Aufbewahrungspflichten

Das gilt weiterhin: Unternehmer müssen ihre Belege zehn, Briefe sechs Jahre lang aufbewahren

Es bleibt beim heiligen Bürokratismus, der gerade Selbständigen oft Sorgen bereitet. Umso besser ist es, die Fristen bezüglich der Aufbewahrung von Daten zu kennen und nicht vorzeitig Unterlagen zu entsorgen. So spart man sich Ärger und die mühsame Suche nach Nachweisen.

Im runden Jahr 2022 findet sich einiges, das endlich weg kann. Man hat vage die Zahl 10 Jahre im Kopf. aber das kann etwas ungenau ausfallen. Was darf nun also 2022 ins Altpapier bzw. in den Shredder? Hier wird es schon einmal kompliziert denn im bald nahenden Januar 2022 heißt es nicht, adieu Unterlagen aus dem dem Jahr 2011, es handelt sich vielmehr um Dokumente, die ihren letzten Eintrag im Jahr 2011 erhielten, ein kleiner aber feiner Unterschied. Ebenso verhält es sich mit Briefen etc., die generell sechs Jahre aufzubewahren sind. Für diese ergibt sich die Deadline Januar 2022, wenn sie per 31.12.2015 verschickt oder erhalten wurden.

Welche Grundlagen finden Anwendung?

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Thema Feiertage!

Weihnachten steht wieder einmal vor der Tür und unzählige Menschen freuen sich auf ein paar besinnliche Tage mit der Familie. Zwar haben die meisten Arbeitnehmer am 25. und 26. Dezember frei, doch in einigen Branchen gelten diese Tage nicht automatisch als Urlaubstage. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag greift zwar ein allgemeines Beschäftigungsverbot, welches für gesetzliche Feiertage gilt, doch auch zu dieser Regelung gibt es Ausnahmen. Alles Wichtige zum Thema Feiertage erfahren Sie hier!

Welche Tage gelten als Feiertage?
Gesetzlich geregelt ist diese Frage in den Sonn- und Feiertagsgesetzen der Länder. Es gibt neun Feiertage, die bundesweit geschützt sind. Bei diesen handelt es sich um Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, 1. Mai, Tag der Deutschen Einheit sowie der erste und der zweite Weihnachtstag. Die übrigen Feiertage werden von den Ländern selbstständig festgelegt.

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Gesetzesänderungen 2022

Gesetzesänderungen: Das ändert sich im kommenden Jahr

Wie nahezu jedes neue Jahr, so wird auch das Jahr 2022 von einer Reihe von Gesetzesänderungen begleitet. In der Regel treten die schon ab dem 1. Januar 2022 in Kraft. Was sich dabei genau ändert, können Sie hier ganz bequem nachlesen.

Erhöhung der Portogebühren

Pünktlich zum neuen Jahr erhöht die Deutsche Post ihre Portogebühren. Alle Briefprodukte werden dabei um fünf Cent teurer, wie das Unternehmen bekannt gab. Konkret bedeutet das, dass ein Standardbrief dann 85 Cent kostet, statt wie bislang 80 Cent. Für einen Kompaktbrief muss statt 95 Cent dann ein Euro bezahlt werden. Bei den Postkarten dreht das Unternehmen sogar noch stärker an der Preisschraube. Bei ihnen steigt die Gebühr nämlich sogar um 10 Cent. Für eine Postkarte müssen folglich 70 Cent bezahlt werden, statt der bislang fälligen 60 Cent. Die Gebührenanhebung begründet die Post damit, dass die Kosten gestiegen seien, während gleichzeitig die Sendungsmengen sinken würden. Neben Briefen und Postkarten werden auch Einschreiben, Bücher- und Warensendungen sowie Nachsendeanträge teurer.

Die Pflegereform tritt in Kraft

Die alte Bundesregierung hat sich noch vor der Bundestagswahl auf eine Pflegereform verständigt. Unter anderem wird im Zuge dieser Reform der Beitrag für Kinderlose ab dem vollendeten 23. Lebensjahr in der gesetzlichen Pflegeversicherung von 0,25 Prozent des Bruttogehalts um 0,1 Punkte auf 0,35 Prozent angehoben. Zusätzlich zu dieser Maßnahme beteiligt sich der Bund ab 2022 jährlich mit einer Milliarde Euro an den Aufwendungen der sozialen Pflegeversicherung. Ab September 2022 dürfen außerdem nur noch die Pflegeeinrichtungen zur Versorgung zugelassen werden, die ihre Pflege- und Betreuungskräfte nach Tarif bezahlen.

Elektroschrott: Auch Supermärkte müssen Altgeräte jetzt zurücknehmen

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Steueränderungen 2022 - Ein kurzer Überblick über die neue Gesetzeslage

Zum Jahreswechsel 2021 / 2022 hat der Gesetzgeber Änderungen im Steuerrecht beschlossen. Die wichtigsten Reformen stellen wir Ihnen in den folgenden Zeilen vor:

Anhebung des Grundfreibetrags

Der Grundfreibetrag sichert das Existenzminimum einer steuerpflichtigen Person. Bis zum Erreichen dieses Betrages sieht der Gesetzgeber von einer Steuerfestsetzung ab. Für den Veranlagungszeitraum 2021 gilt ein Grundfreibetrag von 9.744 Euro. Mit Beginn des neuen Jahres hat der Gesetzgeber eine Erhöhung auf 9.984 Euro beschlossen. Lassen sich Eheleute gemeinsam zur Einkommensteuer veranlagen, verdoppelt sich der Grundfreibetrag.

Corona-Bonuszahlung bis Ende März 2022

Wegen der angespannten Coronalage kann jeder Arbeitgeber seinen Mitarbeiter einen steuerfreien Corona-Bonus von 1.500 Euro zukommen lassen. Die Steuerfreiheit für die Auszahlung gilt bis zum 31. März 2022. Erhält ein Arbeitnehmer danach Zuwendungen, die sich auf das Arbeitsverhältnis begründen, werden diese nach den allgemeinen Regeln versteuert.

Mögliche Änderungen bei weiteren coronabedingten Steuerentlastungen

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Neuerungen im Bußgeldkatalog

Man wurde sich einig: der Beschluss zum Bußgeldkatalog

Am 8.10.21 war es so weit: Der Bundesrat stimmte dem Entwurf der so genannten 1. Verordnung bezüglich der Bußgeldkatalog-Verordnung ohne Gegenstimmen zu. Es wurde in der Folge die BKatV Novelle per 19.10.21 im Bundesgesetzblatt fixiert. Andreas Scheuer und die Verkehrsministerkonferenz erzielten auf diese Art einen Konsens.

Parken, Halten im öffentlichen Raum


Damit es auf den Straßen, vor allen Dingen aber auf den Rad- und Fußwegen in Zukunft für alle Teilnehmer sicherer werden soll, wurden die folgenden Änderungen in den Buß- und Verwarngeldern verkündet. Die Novelle kam zur Festlegung gravierender Geldbußen in Fällen, in denen ein Halter eines Fahrzeugs verbotswidrig auf einem Geh- oder Radweg parkt bzw. unerlaubt auf Schutzstreifen hält. Ebenso ist das Parken bzw. Halten in zweiter Reihe mit einem

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Grundsteuer?!

Als größter Vorteil einer eigenen Immobilie wird oft das Wohneigentum als Argument genannt. Ist der Immobilienkredit erst einmal abbezahlt, lässt es sich im Haus und in der Wohnung mietfrei leben. Was jedoch oft vergessen wird: Auch auf Immobilienbesitzer kommen regelmäßig Gebühren und Steuern zu. Eine dieser Steuern ist die sogenannte Grundsteuer. Worum handelt es sich dabei, und wie wird die Grundsteuer im Detail berechnet?

 

 

Wofür Grundsteuer?

 

Die Grundsteuer wird für Wohneigentum oder auf ein Erbbaurecht erhoben. Die Gemeinde stellt diese Abgabe einmal jährlich in Rechnung. Berechnungsgrundlage für die Grundsteuer ist das Objekt selbst; die Steuer ist also nicht an den Eigentümer gebunden. Die Höhe der Steuer richtet sich nach dem Grundstückswert. Auch nach Nutzungsart des Grundstücks wird unterschieden: Die Grundsteuer A ("agrarisch") wird auf land- und forstwirtschaftliches Vermögen erhoben. Die Grundsteuer B ("baulich") bezieht sich auf bebaute oder bebaubare Grundstücke. Ab 2025 wird noch detaillierter mit der Grundsteuer C für unbebaute Grundstücke unterschieden.

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