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Sind die Unfallkosten mit der Entfernungspauschale abgegolten?

Die Entfernungspauschale deckt grundsätzlich alle mit der Nutzung eines privaten oder öffentlichen Verkehrsmittels in Verbindung stehende gewöhnlichen Kosten ab. Die Abgeltung erstreckt sich auch auf eindeutig nachweisbare Ausgaben wie ein eventuell vom Arbeitgeber oder einem Dritten berechnete Parkentgelte. Hinsichtlich der zusätzlichen Absetzbarkeit von Unfallkosten bestehen Unterschiede in der Auffassung der Finanzverwaltung auf der einen und dem Finanzgericht des Bundeslandes Rheinland-Pfalz sowie dem Bundesfinanzhof auf der anderen Seite.

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Rechtswidrigkeit von Außenprüfungen des Finanzamtes - Grenzen der Mitwirkungspflichten

In der Regel haben Steuerpflichtige bei Außenprüfungen des Finanzamtes umfangreiche Mitwirkungspflichten. Dies hat zur Folge, dass dem Finanzamt alle angeforderten Unterlagen vorgelegt werden müssen. Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat in einem aktuellen Urteil jedoch klargestellt, dass die Mitwirkungspflichten nicht uneingeschränkt gelten und dass Außenprüfungen des Finanzamtes, die ausschließlich und unmittelbar der Ermittlung steuerlicher Verhältnisse Dritter dienen, rechtswidrig sind.

 

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Werbungskosten oder Herstellungskosten? Zu was zählen Aufwendungen zur Beseitigung nachträglich eingetretener Schäden?

Für ein Finanzgericht war die Sachlage ganz eindeutig: Aufwendungen zur Beseitigung von Schäden, die ein Mieter nach Erwerb einer Eigentumswohnung verursacht hat, werden als anschaffungsnahe Herstellungskosten behandelt und sind somit nicht sofort abzugsfähig.

Laut dem Einkommenssteuergesetz zählen Instandsetzungs- und Modernisierungsaufwendungen zu den Herstellungskosten eines Gebäudes, sofern diese innerhalb von drei Jahren nach Erwerb des Gebäudes entstehen und ohne Umsatzsteuer 15 % der Gebäudeanschaffungskosten übersteigen. Dementsprechend können solche nachträglichen Aufwendungen nur im Zuge der Abschreibung geltend gemacht werden.

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Arbeitnehmer haben keinen Anspruch auf Bezahlung von Pausen

Czech Steuerberater informiert: Kein genereller Anspruch auf Bezahlung von Pausen

Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 19.8.2015 entschieden, dass Arbeitnehmer nur dann einen Anspruch auf Vergütung von Pausen haben, wenn dies im zugrundeliegenden Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag vereinbart wurde. Czech Steuerberater erklärt Ihnen, was hinter diesem Urteil steckt.

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Arbeitgeberleistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung sind steuerfrei

Leistungen durch Arbeitgeber zur Gesundheitsförderung sind nicht steuerpflichtig 

Beteiligt sich ein Arbeitgeber durch finanzielle Zuwendungen zum Arbeitslohn an der Gesundheitsförderung und Gesunderhaltung seiner Arbeitnehmer, sind diese Leistungen nicht steuerpflichtig. Der Freibetrag pro Arbeitnehmer liegt bei 500 Euro pro Kalenderjahr und basiert auf zu erfüllenden Voraussetzungen und einer deutlichen Abgrenzung der Gesundheitsförderungszuwendung vom ursprünglichen Arbeitslohn. 

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Strafzahlung bei verspäteter Steuererklärung

 

 

Der 31. Mai ist verstrichen und gegen diejenigen, die bisher die erforderliche Einkommensteuererklärung nicht eingereicht haben kann nun der Verspätungszuschlag als steuerliche Nebenleistung festgesetzt werden. Dieser Zuschlag stellt ein spezielles finanzielles Druckmittel der Finanzverwaltung dar, um den Steuerpflichtigen zur Abgabe der Steuererklärung zu bewegen. Doch damit nicht genug. In dieser Woche soll im Bundestag ein Gesetz beschlossen werden, welches ab dem 01. Januar 2017 in Kraft treten soll. Und zwar müssen Steuerpflichtige mit einer Strafgebühr von 25 EUR pro Monat rechnen, sofern sie ihre Steuererklärung nicht oder verspätet abgeben.

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Bei Ferienjobs sind Schüler sozialversicherungsbefreit

 

Bei Ferienjobs sind Schüler sozialversicherungsbefreit

 

 

 

Wenn es um die Ausführung eines Ferienjobs geht, sind nicht nur die Schüler selbst, sondern auch die Eltern oftmals unsicher, wie es um die Sozialversicherungspflicht im Rahmen der Tätigkeit steht. Nachfolgend ein paar wichtige Fakten für die Schülerjobs im Zusammenhang mit der Sozialversicherung.


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Das Testament auf dem Butterbrotpapier

Das Testament auf dem Butterbrotpapier

 

Ist das private Testament auf einem Stück Butterbrotpapier gütig?

Das Testament ist der letzte Wille eines Menschen, mit dem er seine Hinterbliebenen bedenkt. Aber nicht jedes Schriftstück kann als Testament verwertet werden, heißt es in einem Urteil des Oberlandesgerichtes in Hamm vom 27.11.2015 (AZ: 10 W 153/15). 

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Änderungen der Erbschaftssteuerreform für 2016

Für kleinere und mittlere Unternehmen wird die Erbschaftssteuerreform 2016 wenig Änderungen bringen. Für Kleinstunternehmen hingegen könnte die gestufte Verschärfung der Lohnsummenregelung einen größeren Verwaltungsaufwand mit sich bringen. Bei Großunternehmen kann es unter bestimmten Voraussetzungen und einer Anerkennung im Rahmen der Verschonungsbedarfsprüfung zu einem Steuererlass kommen, der an weiteren Bedingungen gekoppelt ist.

 

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Steuererklärung: Computerzeitschriften als Werbungskosten

Sobald man seine Unterlagen für die kommende Steuererklärung sichtet stellt man sich häufig die Frage, in wie weit man Fachzeitschriften für den Beruf als Werbungskosten gelten machen kann. An dieser Stelle ist der Gang zu einem Steuerberater die beste Lösung um zu wissen, welche Angaben über Aufwendungen in der Einkommenssteuererklärung vom Finanzamt tatsächlich als steuermindernd angesehen werden.

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Verjährung des finanzamtlichen Anspruchs auf Umsatzsteuerzahlung

Bei einem Finanzamt bestand Unklarheit darüber, wer Schuldner der Umsatzsteuer war. Ursache hierfür war die Annahme, dass der Unternehmer und seine Ehefrau jeweils getrennt ein Unternehmen führten. Beide hatten Umsatzsteuererklärungen für die Jahre 1986 bis 1991 abgegeben. Mit den jeweiligen Jahresumsatzsteuerbescheiden folgte das Finanzamt zunächst der Rechtsauffassung des Ehepaars.

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Vorsteuerabzug bei Installation einer Photovoltaikanlage

Der Bundesfinanzhof hat in mehreren Entscheidungen zur Frage des Vorsteuerabzugs im Zusammenhang mit der Installation einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) Stellung genommen: Im ersten Fall hatte der Eigentümer eines Grundstücks an sein privat genutztes Haus einen Carport angebaut, der zum Unterstellen des privaten Pkw verwendet wird.

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Umsatzsteuerliche Organschaft nur bei Personalunion der Geschäftsführung

Grundsätzlich ist jedes rechtlich selbstständige Unternehmen ein steuerliches Subjekt im Sinne des Umsatzsteuergesetzes. Wenn aber eine juristische Person nach dem Gesamtbild der tatsächlichen Verhältnisse finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch in ein anderes Unternehmen (sog. Organträger) eingegliedert ist, liegt eine Organschaft vor. In diesem Falle ist die juristische Person als Organgesellschaft nicht selbstständig, sondern Teil des umsatzsteuerlichen Unternehmens des Organträgers.

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Grenze für Ist-Versteuerung wird dauerhaft bei 500.000 € belassen

Einem Unternehmer, auch, wenn er buchführungspflichtig ist, wird auf Antrag gestattet, die Umsatzsteuer nicht nach vereinbarten (Soll-Versteuerung), sondern nach vereinnahmten Entgelten (Ist-Versteuerung) zu berechnen, wenn sein Gesamtumsatz im vorangegangenen Kalenderjahr nicht mehr als 500.000 € betragen hat.

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